Routine

... denn das Leben geht weiter

Ich ging weiterhin alle 3 Monate zur Nachsorge, alle 6 Monate zur Mammographie, besprach mich mit den Fachärzten der Mammasprechstunde.

Die Umstände waren aus therapeutischer Sicht ungünstig, denn aufgrund der anderen Erkrankungen, waren viele der "Leitlinientherapien" die von den gesetzlichen Krankenkassen getragen werden, nicht möglich, ohne mir schlimmere Schäden zuzufügen.
Das Kosten / Nutzen Verhältnis ging einfach nicht auf.
Und auch mein Bauchgefühl, was auch immer an mein Wissen aus der Medizin gekoppelt ist, riet mir von Experimenten mit Therapien ab.

Aus Vernunftgründen und um den Ärzten zu signalisieren, dass ich nicht grundsätzlich gegen eine medikamentöse Therapie bin, entschied ich mich im September 2018 dazu, obwohl ich noch immer unter starken Zahnfleischproblemen litt, Bisphosphonate als Tabletten einzunehmen, weil diese dann weniger Nebenwirkungen verursachen würden, so der Professor der Mammasprechstunde, und gleichzeitig auch einen sog. Aromatasehemmer mit Namen Letrozol.