Wer bist du

Die Wahrheit über meinen Krebs

Mitte Februar 2019 meldete ich mich für eine Untersuchung im Immunologisch Onkologischen Zentrum Köln (IOZK) an, um herauszufinden, welche Therapiemöglichkeiten, bei meinem Krebs zur Verfügung stehen, denn mir war klar, dass irgendetwas unternommen werden muss. Nur was?

Zuviele Therapiemöglichkeiten standen im Raum, der Nutzen war unklar und ich wollte nicht irgendetwas "ausprobieren" um dann festzustellen, dass ich nicht nur Zeit verloren, sondern meinem Körper auch noch Schaden zugefügt hatte.
Eine Sendung im ZDF, Plan B, zum Weltkrebstag informierte über diese und andere Möglichkeiten und ich wollte diese Chance ergreifen.
https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-gewonnene-jahre-100.html

Gemeinsam mit meinem Mann Klemens und meinem Hund Boje setzte ich mich in den Zug von Heide nach Köln und ging am 26.02.2019 in das IOZK, um mir Blut abnehmen zu lassen. Dr. Stücker erklärte mir, was dieser Test herausfinden will und welche Optionen es dann gibt.

Strahlentherapie

... die Zweite

Ab September 2018 musste ich mich einer erneuten Strahlentherapie mit insgesamt 30gy unterziehen, da 2 verschiedene Wirbelkörper (HWK 2 und BWK 7) eine massive Bruchgefahr zeigten und diese lebensgefährlich war.

Die Nebenwirkungen der Strahlentherapie ertrug ich in der Hoffnung, dass diese alsbald, wenn die Bestrahlung nach 10x vorüber wäre, wieder weggehen würden.

Die Nebenwirkungen von den Tabletten, Ibandronatsäure und Letrozol, konnte ichjedoch nicht aushalten, da diese massive Gelenkschmerzen machten, so dass ich mich nur mit Mühe bewegen konnte und zusätzlich hatte ich unglaubliche Magenkrämpfe, die mich schreien ließen.

Ich setze das eine Medikament also, nach Rücksprache mit meinem Arzt ab und das Letrozol wurde gegen Exemestan ausgetauscht, welches ich sofort sehr viel besser vertrug.

 

Routine

... denn das Leben geht weiter

Ich ging weiterhin alle 3 Monate zur Nachsorge, alle 6 Monate zur Mammographie, besprach mich mit den Fachärzten der Mammasprechstunde.

Die Umstände waren aus therapeutischer Sicht ungünstig, denn aufgrund der anderen Erkrankungen, waren viele der "Leitlinientherapien" die von den gesetzlichen Krankenkassen getragen werden, nicht möglich, ohne mir schlimmere Schäden zuzufügen.
Das Kosten / Nutzen Verhältnis ging einfach nicht auf.
Und auch mein Bauchgefühl, was auch immer an mein Wissen aus der Medizin gekoppelt ist, riet mir von Experimenten mit Therapien ab.

22 Zähne

... einfach weg

 

Im Juni und Juli 2017 musste ich mir 22 Zähne ziehen lassen, die von der Substanz her alle in Ordnung waren, aber aufgrund der Parodontitis so stark wackelten, dass sie nicht mehr gehalten werden konnten.

 

Knochenmetastasen

... so schnell

Bereits im September 2016 gab es den ersten Verdacht auf Knochenmetastasen, der sich dann per MRT im Januar 2017 deutlich bestätigte.
Es waren in jedem Wirbelsäulensegment (HWS, BWS und LWS) mehrere Metastasen zu sehen, außerdem in mehreren Beckenknochen
Da Knochmetastasen sehr langsam wachsen, war man sich sehr sicher, dass diese Metastasen sehr wahrscheinlich schon zum Zeitpunkt der Erstdiagnose vorhanden waren.

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